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Von der Hand- zur Kopfarbeit

Kaum ein Beruf hat sich in den vergangenen Jahren so sehr gewandelt wie der des Hafenarbeiters. Die HHLA gründete daher schon 1927 eine Kaifachschule und engagiert sich stark für die Aus- und Weiterbildung.

 

Seit 1866 der erste moderne Hafen in Hamburg in Betrieb genommen wurde, erleichtern und beschleunigen neue Technologien den Umschlag. Elektrokarre oder Einachsschlepper, Doppel- oder Wippkräne und der neue Direktumschlag mit der Eisenbahn – all das verlangte von den Mitarbeitern im Hafen Fachwissen im Umgang mit neuen Geräten und den veränderten Umschlagverfahren. Schon 1927 gründete deshalb die damalige Staatliche Kaiverwaltung eine Kaifachschule für die ständige Aus- und  Fortbildung der Hafenarbeiter. Mit der Vereinigung der Kaiverwaltung und der HFLG ging die Kaifachschule 1935 auf die HHLA über.

 

Einen Schritt weiter

Aus- und Fortbildung haben bei der HHLA eine lange Tradition. Heute steigern komplexe weltweite Logistikketten und ein wachsender Automatisierungsgrad die Anforderungen an die Qualifikation der Mitarbeiter. Stetige Qualifizierung ist gefragt. Die HHLA ging einen Schritt weiter und beteiligte sich am Aufbau der überregionalen Aus- und Weiterbildungseinrichtung „maritimes competenzcentrum“ (ma-co). Die unternehmenseigene HHLA-Fachschule schloss sich dazu mit der Hafenfachschule Bremen und dem Fortbildungszentrum Hafen Hamburg zusammen. Rund 20 feste und 75 freie Trainer, erfahrene Fachleute aus der Praxis, sorgen in diesem neuen norddeutschen Ausbildungsverbund für eine qualifizierte Aus- und Fortbildung. Davon profitieren nicht nur die HHLA, sondern auch Distributionszentren, Containerpackstationen, Speditionen oder Reedereien.

 

Insgesamt bietet die HHLA über 30 verschiedene Aus- und Weiterbildungen für all ihre Berufsgruppen an, beispielsweise für Hafenarbeiter, Handwerker, Kaufleute, Techniker oder Programmierer.