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/ 01.11.2018

Engere Zusammenarbeit HHLA und TransContainer

Ein neuer Vertrag soll die Zusammenarbeit zwischen der HHLA-Bahntochter Metrans und TransContainer, dem größten Schienenverkehrsanbieter auf dem russischen Breitspurnetz, intensivieren, um den Containertransport auf der Neuen Seidenstraße auszubauen. Dazu unterschrieben am 1. November Angela Titzrath, Vorstandsvorsitzende der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA), und Vyacheslav Saraev, Vorstandsvorsitzender von TransContainer, eine Absichtserklärung über engere Kooperation.

„TransContainer ist ein starker Partner, mit dem die Metrans bereits seit langem eng zusammenarbeitet. In Zukunft wollen wir die Expertise beider Gesellschaften auf der Seidenstraße stärker bündeln, um unseren Kunden beim Schienengütertransport zwischen Fernost und Europa noch bessere Angebote machen zu können“, sagte Frau Titzrath anlässlich der feierlichen Vertragsunterzeichnung. So ist unter anderem geplant, den Bahnkorridor über die Slowakei und die Ukraine verstärkt als Transitroute für Seidenstraße-Verkehre zu nutzen.      

Die Metrans-Gruppe ist einer der führenden Bahnoperateure in Europa und Marktführer für Containertransporte im Seehafenhinterlandverkehr mit Mittel-, Ost- und Südosteuropa. Das Netzwerk der HHLA-Bahntochter umfasst 13 eigene Inlandterminals in fünf mittel- und osteuropäischen Ländern. Allein in den ersten sechs Monaten 2018 hat das Unternehmen 13.000 Containerzüge durch Europa befördert.

PJSC TransContainer ist der größte Konzern für intermodale Containertransporte und integrierte Logistik in Russland. Seine Flotte umfasst über 25.000 Transportwagen für den Schienenverkehr und fast 68.000 Container. TransContainer verfügt über 60 Terminalanlagen in Russland, Kasachstan und der Slowakei.

Angela Titzrath, Vorstandsvorsitzende der HHLA (Mitte), Vyacheslav Saraev, Vorstandsvorsitzender TransContainer (links) und Peter Kiss, Vorstandsvorsitzender Metrans (rechts).