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/ 03.06.2019

HHLA TK beteiligt sich an Blockchain-Plattform

Die HHLA will die Blockchain-Technologie nutzen, um die Effizienz der Lieferkette zu verbessern. Dazu beteiligt sich ihre estnische Hafentochter HHLA TK an der Plattform TradeLens, die auf die maritime Branche zugeschnitten ist. Mit Hilfe dieser Blockchain-Plattform können alle berechtigten Nutzer aus unterschiedlichen Bereichen der Logistik Informationen und Dokumente austauschen. Ziel des Projekts ist eine höhere Transparenz und Effizienz in der Lieferkette.

„TradeLens ist eine der ersten Blockchain-Anwendungen, für die wir bei der HHLA eine praktische Verwendung gefunden haben“, erklärt Jan Boverman, der als Leiter Unternehmensentwicklung für die digitale Transformation bei der HHLA verantwortlich ist. „Diese neue Art des Austauschs soll dazu führen, den Kundenanforderungen noch besser zu entsprechen. Auf der Plattform können Daten nicht nur offen, sondern auch sehr sicher ausgetauscht werden. Über Smart Contracts wird die Vertraulichkeit sichergestellt.“

TradeLens verbindet das gesamte Liefersystem auf einer Plattform. Terminalbetreiber wie die HHLA profitieren von der direkten Verbindung zu Reedern und anderen Kunden oder Partnern. Dazu kommt, dass Informationen in Echtzeit zur Verfügung stehen und Datenzugriffe durchgängig transparent sind.

Boverman formuliert seine Vision so: „Mit der Blockchain-Technologie lassen sich globale Abläufe im internationalen Handel insgesamt verbessern. Sie werden bisher noch stark gebremst durch unternehmenseigene Datensilos, papierbasierte oder andere zeitaufwändige Prozesse sowie manipulierbare Freigabeprozesse.“

HHLA TK ESTONIA (TRANSIIDIKESKUSE AS)