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/ 17.09.2019

Schwimmkräne schaffen für Schiffsparkplätze

Der Warteplatz für Großschiffe vor Finkenwerder wird derzeit erweitert. Ab 2020 sollen dort ein 400- und ein 450-Meter langes Schiff gleichzeitig festmachen können – etwa während sie darauf warten, in die im Bau befindliche Begegnungsbox vor Wedel einzufahren. Dreizehn zusätzliche Metallpfähle zum Befestigen der Schiffe, so genannte Dalben, werden dafür in den Boden der Elbe vor dem Airbuswerk gerammt. Die Schwimmkräne „HHLA III“ und „HHLA IV“ verladen und transportieren die erforderlichen Dalbenrohre und -köpfe. Gemessen in Arbeitstagen und Umsatz ist dies für die beiden schwimmenden Schwergewichte eines der größten Projekte der letzten Jahre.

Schwimmkran-Bereichsleiter Dr. Thomas Koch erklärt: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit unseren Schwimmkränen einen Beitrag zur Elbvertiefung leisten können und so daran mitwirken, Hamburg noch fitter für die ganz großen Schiffe zu machen.“ Außerdem zeige der Auftrag einmal mehr die Leistungsfähigkeit der Schwimmkräne und unterstreiche ihre Bedeutung für den Universalhafen Hamburg.

Voraussichtlich bis Ende September haben die HHLA-Geräte noch ein ordentliches Programm zu absolvieren: Die Dalbenrohre sind bis zu 42 Meter lang und wiegen maximal 108 Tonnen. Sie wurden per Schiff von Swinemünde nach Hamburg gebracht. Mit Hilfe der Schwimmkräne wurden sie waagerecht im Roßhafen entladen, aufgerichtet und schließlich einzeln zur rund 9 Kilometer entfernten Baustelle gebracht. Da im Rahmen der Arbeiten  die Köpfe an einigen alten Dalben ausgetauscht werden, haben die Schwimmkräne auch 25 Dalbenköpfe gelöscht. Diese wiegen bis zu 55 Tonnen und wurden zum Teil am Roßhafen zwischengelagert und von dort zur Baustelle gebracht und montiert.