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/ 16.06.2017

Schiffstaufe in Altenwerder

Die Hamburger Reederei Hapag-Lloyd hat ihr Containerschiff „Guayaquil Express“ am 16. Juni auf dem HHLA Container Terminal Altenwerder (CTA) getauft. An der Taufzeremonie nahmen Olaf Scholz, Hamburgs Erster Bürgermeister, Rolf Habben Jansen, Vorstandsvorsitzender der Hapag-Lloyd AG, Angela Titzrath, Vorstandsvorsitzende der HHLA, Peer Witten, Vorsitzender des Aufsichtsrats der HHLA, und viele weitere prominente Besucher teil. Taufpatin war Christine Kühne, Ehefrau von Klaus-Michael Kühne, Honorary Chairman der Kühne + Nagel International AG.

Angela Titzrath verwies in ihrer Rede auf die lange gemeinsame Geschichte von Hapag Lloyd und HHLA: „Beide Unternehmen gehören zur DNA Hamburgs. Tradition sollte allerdings nicht heißen, Asche zu verwahren, sondern eine Flamme am Brennen zu halten. Deshalb ist es eine Investition in die Zukunft, wenn Hapag Lloyd leistungsstarke Schiffe bauen lässt und die HHLA in moderne Terminalanlagen investiert.“

Mit der „Guayaquil Express“ taufte Hapag-Lloyd den vierten von fünf Neubauten der 10.500-TEU-Klasse. Sie wurde in Südkorea gebaut und verkehrt zwischen Europa und Südamerika. Daher ist das Schiff mit 333 Metern Länge und 48 Metern Breite für die neue Schleuse des Panamakanals ausgelegt. Es erfüllt höchste Standards beim Umweltschutz und erreicht dank innovativer Technologien an Bord besonders niedrige Verbrauchs- und Emissionswerte.

Die Schiffsklasse der „Guayaquil Express“ verfügt über 2.100 Stellplätze für Kühlcontainer, um verderbliche Güter wie Obst, Fleisch oder Pharmaerzeugnisse zu transportieren. Solche Güter werden in großer Zahl aus Lateinamerika exportiert. Die „Guayaquil Express“ wird im SWX Dienst eingesetzt und nach seinem Heimathafen Hamburg auch Antwerpen, Le Havre, Caucedo, Cartagena, Manzanillo, Buenaventura, Callao, Puerto Angamos und Valparaíso anlaufen.