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/ 07.06.2017

Theorie und Praxis vereinen

Als Leiterin der IT/Terminalentwicklung auf dem HHLA Container Terminal Burchardkai (CTB) macht Silke Techen (44) sich täglich Gedanken, wie „ihr“ Terminal noch effizienter funktionieren könnte.

Spannend, komplex, abwechslungsreich – so beschreibt Silke Techen ihre Arbeit bei der HHLA. Als Leiterin der IT und Terminalentwicklung macht sie sich täglich Gedanken über „ihren“ Burchardkai. Müssen eventuell mehr Kapazitäten bereitgestellt werden, um die riesigen Containermengen abzufertigen?

„Am besten gefällt mir dabei das Zusammenspiel aus Theorie und Praxis“, erzählt die studierte Wirtschaftswissenschaftlerin mit leuchtenden Augen. „Denn was wir planen und durchrechnen, wird später auch in die Tat umgesetzt.“ Das Ergebnis am Ende zu sehen, sei ein besonders schönes Gefühl.

Das läuft in der Regel folgendermaßen ab: „Zunächst bekommen wir vom Vertrieb Mengenprognosen“, sagt Techen. „So können wir einschätzen, wann wir mit welcher Containermenge rechnen müssen. Anschließend bestimmen wir, ob Anpassungsbedarf besteht.“ Zum Beispiel bei den Kameraportalen mit Optical Character Recognition (OCR): „Wir haben festgestellt, dass unsere beiden OCR-Gates zur automatischen Erkennung der Containernummern nicht ausreichen. Daher bauen wir gerade ein weiteres, um den Lkws eine noch schnellere Zufahrt zu ermöglichen“, berichtet die 44-Jährige.

Fels in der Brandung sind für Silke Techen dabei ihre 18 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Sie sind ein großes Geschenk – auf sie kann ich mich immer verlassen“, schwärmt Techen. Ingenieure, Informatiker, Mathematiker – in ihrer „Crew“ arbeiten Fachleute aus den verschiedensten Sparten erfolgreich zusammen. Damit bei den unglaublich komplexen Prozessen alles nach Plan läuft, bedarf es vieler Abstimmungen und Sitzungen. „Für unsere Arbeit ist es immens wichtig, dass die Prozessketten gut funktionieren“, betont Techen.

Ihre CTB-Karriere hatte die Osteinbekerin bereits 2002 in der Projektabteilung gestartet. 2005 folgte die Position als Leiterin der IT-Koordination, und 2014 übernahm sie schließlich die Verantwortung für IT und Terminalentwicklung. „Die Vielfalt der Themen und die Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Beteiligten machen den Reiz meiner Arbeit aus“, sagt Techen. Mit einem Lachen ergänzt sie: „Es ist ein durch und durch spannender Job, der mir viel Spaß bringt.“