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Arbeitsschutz-Management

Auf den HHLA Terminals wird das ganze Jahr über gearbeitet, nur an fünf „Hafenfeiertagen“ steht der Betrieb still. Rund um die Uhr oder 24/7 bedeutet: Sieben-Tage-Woche im durchgehenden Schichtbetrieb, bei jedem Wetter. Das stellt auch den Arbeits- und Gesundheitsschutz vor ganz besondere Herausforderungen.

Auf das umfassende Arbeitsschutzmanagement ist man bei der HHLA zu Recht stolz. Es wird umsichtig geplant und kontinuierlich verbessert, selbst Fremdfirmen erhalten detaillierte Einweisungen in die Sicherheitsstandards auf den HHLA Anlagen. Verschiedene HHLA Gesellschaften haben bereits Auszeichnungen erhalten, beispielsweise wurden die zum Konzern gehörenden Service Center Burchardkai und Altenwerder (SCB und SCA) vom Amt für Arbeitsschutz Hamburg als Betriebe mit vorbildlichem Arbeitsschutzsystem ausgezeichnet. Wie stark die Mitarbeiter sich selbst für den Arbeitsschutz engagieren, zeigt die „Containerklaue“ zur Sicherung von Containertüren. Müssen diese geöffnet werden, verhindert die HHLA Erfindung, dass einem die Ladung entgegen stürzt.

Ein anderes Beispiel ist das hochmoderne Sicherheitsinformationscenter, das am HHLA Container Terminal Altenwerder eingeführt wurde. Es stellt tagesaktuelle, sicherheitsrelevante Informationen auf großen Flachbildschirmen dar, denn der Arbeitsbereich auf dem Schiff unterscheidet sich in Punkto Unfallrisiken und Gefährdung von Fall zu Fall. Dazu zählen zum Beispiel Stolper,- Sturz- und sogar Absturzgefahren. Daher wurden diese zu jedem Schiff in einem Gefahrenmerkblatt mit entsprechenden Fotos und kurzen Beschreibungen dokumentiert und in einer Datenbank hinterlegt.  Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werden vor Betreten des Schiffs über die Gefährdungen informiert.  In der Summe führt all das zu einer positiven Entwicklung: Von 2007 bis 2009 sank die Zahl der Arbeitsunfälle bei der HHLA um fast die Hälfte!