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Für ein verantwortliches Wirtschaften

Wie Jan Hendrik Pietsch, die HHLA noch nachhaltiger macht.

Dass er seine privaten Energiekosten kennt, das kann man von jemandem erwarten, der den Dreiklang aus ökonomischer, ökologischer und sozialer Entwicklung bei der HHLA mitverantwortet. Doch Jan Hendrik Pietsch, der Nachhaltigkeitsbeauftragte der HHLA, erläutert unzählige Beispiele bei denen dieser Dreiklang unternehmerisch umgesetzt wird.

Verantwortung, das ist ein umfassender, aber auch wolkiger Begriff. Pietsch aber begreift ihn durchaus konkret – als Verantwortung für Umwelt, Soziales und Wirtschaft. „Mein großer Vorteil ist es“, sagt er, „dass das Geschäftsmodell der HHLA schon immer, seit 1885 auf Langfristigkeit angelegt war.“

Entsprechend kann er zahlreiche Beispiele aufzählen. Dass Hamburg der größte Eisenbahnhafen der Welt ist und die HHLA mit ihren Intermodalgesellschaften Metrans und Polzug europaweit ökologisch wegweisend ist. Dass in Zusammenarbeit mit der Hamburger Stadtentwässerung die Faulgase des Klärwerks Köhlbrandhöft, die früher lediglich abgefackelt wurden, nun zum emissionsfreien Heizen des Container Terminals Tollerort (CTT) genutzt werden. Dass die HHLA bereits heute deutlich weniger CO2 pro umgeschlagenen Standardcontainer verursacht als einige ihrer Wettbewerber, diese Zahl aber bis 2020 um mindestens weitere dreißig Prozent gesenkt werden soll. Dass die HHLA ihren Strom für Gebäude, Werkstätten und das Container Terminal Altenwerder aus erneuerbaren Energien bezieht. "Jede eingesparte Kilowattstunde Strom kommt nicht nur der Umwelt zu Gute, sondern auch unserer Bilanz." Doch das Spektrum reicht viel weiter. Pietsch listet – „pars pro toto“ – ein intranetbasiertes Pendlerportal für die Bildung von Fahrgemeinschaften auf, die weit reichende Sozialberatung, die in Sucht- oder Finanzfragen hilft, HHLA-eigene Fitness-Center, welche einseitigen Arbeitsbelastungen entgegen wirken sollen, die größte Elektroauto Flotte aller europäischen Häfen oder das weltweit erste batteriebetriebene AGV. Auch gesellschaftliches Engagement: beispielsweise bietet die HHLA jungen Schülerinnen und Schülern mit dem Projekt "HafenScouts" umfangreiche Bildungsmöglichkeiten über den Hafen, aufwändige Erlebnisfahrten durch den Hafen inbegriffen.

„Neben unserem nachhaltigen Geschäftsmodell stehen viele Einzelmassnahmen aus den Bereichen Technik, Organisation, Personal und natürlich Mitarbeiter Ideen für eine verantwortungsvolle Entwicklung des Unternehmens“, bilanziert Pietsch. „Als Logistikunternehmen kann buchstäblich viel bewegt werden und mit dem Ausbau unserer Intermodalaktivitäten werden die Weichen für eine ökonomisch nachhaltige Entwicklung des Unternehmens richtig gestellt."