Die Frau für die Prozesse

Nach der Ausbildung gleich ins Ausland? Stefanie Lange, die bei der HHLA gerade kurz vor dem Abschluss ihres dualen Studiums stand, ergriff die Chance. Bei HHLA PLT Italy in Triest koordiniert sie nun ein Projekt, das für einen optimierten Betrieb des Terminal-Gates sorgen wird.

Seit Oktober 2022 arbeitet Stefanie Lange in einem kleinen deutsch-italienischen Team an der Einführung eines besonderen Systems. Seine Grundlage sind Kameras mit Optical Character Recognition (OCR), die Bilder bzw. Zeichen erkennen. Damit werden zum Beispiel vorangemeldete Lkw und ihre Fracht an der Terminal-Einfahrt von Kamera­portalen automatisch identifiziert.

Ein damit verknüpftes IT-System verarbeitet die Infos so, dass die Lkw dann samt Container effizienter über den Terminal geleitet werden können. Das funktioniert schon an einigen HHLA-Terminals, und bald auch in Triest.

Dort behält Stefanie Lange alles im Blick und die Fäden zusammen. Hat die technische Abteilung die wesentlichen Informationen an die Dienst­leister weitergegeben? Werden Termine eingehalten, sind Genehmigungen beantragt und eingegangen, liegt das Projekt im Budget? Sind die Schnitt­stellen vom OCR- in das IT-System so aufgesetzt, damit es die konkreten Anforderungen vor Ort erfüllt?

Genau hier liegen die Stärken von Stefanie Lange. Sie denkt in Prozessen, kann logistische Zusammen­hänge verstehen, einzelne Schritte koordinieren und für deren Umsetzung sorgen. Auch ein Team und Aufgaben zu organisieren entspricht ihrem Naturell. Deshalb hat sie nach dem Abitur auch Logistics Management studiert, denn dort kommt es in starkem Maß auf diese Punkte an.

Als Logistikerin freut sie sich, dass das für italienische Häfen innovative OCR-System die Prozesse am Gate deutlich beschleunigen wird. Höherer Lkw-Durchlauf, weniger Staus, mehr Gesamt­produktivität sind zu erwarten. Und für die Mitarbeitenden an der Einfahrt des Terminals wird das System große Arbeits­erleichterungen bringen. Zum Beispiel müssen nur noch selten Dokumente in Papierform durch sie geprüft werden.

 

Die Kolleginnen und Kollegen sind extrem nett, hilfsbereit und engagiert.

Stefanie Lange, HHLA PLT Italy

Der offenen, fröhlichen und selbst­bewussten Projekt­koordinatorin Lange machen ihre Arbeit im kleinen internationalen Team und der Kontakt zu den insgesamt knapp 140 Kolleginnen und Kollegen auf dem Terminal in Triest viel Spaß. Es geht familiär zu, viele kennt sie bereits mit Namen. „Die Kolleginnen und Kollegen sind extrem nett, hilfsbereit und engagiert“, berichtet Stefanie Lange. Mithilfe einer App lernt sie Italienisch, im Kontakt mit den Ein­heimischen spricht sie aber meistens englisch.

In Triest hat Stefanie Lange sich bestens eingelebt. Als Norddeutsche genießt sie den Wind, der häufig durch die Hafen­stadt weht. Nach dem Dienst geht sie oft mit Leuten aus dem HHLA-Team an der Strand­promenade spazieren, laufen oder gemeinsam essen. „La Dolce Vita“ ist in ihrem Auslandseinsatz also eingeschlossen.

Veröffentlicht am 7.11.2023

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