Strategie

Durch technologische Entwicklungen, Prozessoptimierungen und Wissenstransfer gelingt es der HHLA seit vielen Jahren ihren unternehmerischen Erfolg mit ihrer Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft in Einklang zu bringen.

Mit der Umsetzung der HHLA-Nachhaltigkeitsstrategie unter dem Leitmotiv „Balanced Logistics“ unterstreicht die HHLA ihren Anspruch, ökologische, soziale und wirtschaftliche Interessen zu vereinen.

Dabei ist das eine Voraussetzung für das andere: Nur mit guten Erträgen hat das Unternehmen die Mittel und Möglichkeiten, gezielt in die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu investieren und seiner Verpflichtung für Gesellschaft und Umwelt nachzukommen.

Dem Selbstverständnis als „Das Tor zur Zukunft“ entsprechend, versteht die HHLA dabei Innovationen und technische Exzellenz als zentrale Schlüssel, um nachhaltige Lösungen zu entwickeln sowie ökologisch handeln und erfolgreich wirtschaften zu können. Wer frühzeitig in innovative, klimaschonende Technologien investiert, hat schneller tragfähige Resultate, die bei Shareholdern, Kunden, Mitarbeitern und in der Gesellschaft gleichermaßen Akzeptanz finden.

Um verschiedene Interessen in Einklang zu bringen und um gegenseitiges Verständnis zu entwickeln, ist ein offener Dialog mit unseren Stakeholdern von grundlegender Bedeutung. Für eine nachhaltige Zukunft der Logistik braucht es Impulse und konstruktive Beiträge von allen Seiten. Nachhaltiges Wirtschaften reicht deshalb über die Optimierung der eigenen Prozesse und Technik hinaus. Gerade die Vernetzung mit anderen Akteuren der Logistik bietet weiteres Potenzial. Die HHLA will diesen Weg zielführend, lösungsorientiert und im Einklang beschreiten. Kurzum: Balanced Logistics.

Unsere Nachhaltigkeitsstrategie

Schon heute verknüpft die HHLA Hafenterminals mit intermodalen Hinterlandnetzwerken zu klimaschonenden internationalen Transportketten und zeigt damit, dass nachhaltiges Wirtschaften fest im Geschäftsmodell des Unternehmens verankert ist. Die Nachhaltigkeitsstrategie fokussiert sich auf neun Handlungsfelder. Schwerpunkte liegen neben Klimaschutz und der Gestaltung klimaschonender Logistikketten auf Flächenschonung. Die HHLA will ihre absoluten CO2-Emissionen bis 2030 halbieren und bis 2040 klimaneutral Wirtschaften.

Klimafreundliche Logistikketten: Wir gestalten klima- und umweltfreundliche Logistikketten

Flächenschonung: Wir nutzen die Hafen- und Logistikflächen so effizient wie möglich

Umwelt- und Ressourcenschutz: Wir senken unsere Umweltauswirkungen und schonen natürliche Ressourcen

Klimaschutz und Energieeffizienz: Wir reduzieren unsere CO2-Emissionen durch Energieeffizienz und Innovation

Gesundheits- und Arbeitsschutz: Wir stehen für sichere und faire Arbeitsbedingungen ein und fördern gesundheitsbewusstes Verhalten

Arbeitswelt: Wir investieren in Aus-, Fort- und Weiterbildung mit individueller Förderung der Beschäftigten

Gesellschaftliches Engagement: Wir stehen im Dialog mit der Gesellschaft und informieren und diskutieren über Themen der Hafenlogistik

Wertschöpfung und Innovation: Wir leisten einen nachhaltigen Beitrag zur Wertschöpfung und damit zum Wohlstand an allen Standorten

Geschäftspartner: Wir bieten maßgeschneiderte Lösungen und arbeiten verantwortungsvoll mit unseren Lieferanten

Organisation

Nachhaltigkeit erfolgreich zu managen, setzt eine auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Unternehmenskultur und die Verankerung in der Konzernorganisation voraus. 

Nachhaltigkeitsrelevante Themen liegen im Zuständigkeitsbereich der Vorstandsvorsitzenden. Konzernübergreifend wird sie von der Stabstelle Nachhaltigkeit direkt unterstützt. Für die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit (Ökologie, Ökonomie und Soziales) sind in allen Tochtergesellschaften Verantwortliche benannt.

Ein Nachhaltigkeitsrat berät Themen der Nachhaltigkeitsstrategie. Dieser besteht aus Führungskräften des Konzerns sowie dem externen Experten Prof. Schaltegger von der Leuphana Universität Lüneburg. In diesem Gremium werden konzernweit nachhaltigkeitsrelevante Themen und Maßnahmen diskutiert und verabschiedet sowie die bestehende Stakeholder-Struktur regelmäßig überprüft und aktualisiert.

Die HHLA steht in regelmäßigem Austausch mit ihren Interessengruppen, zu denen Kunden (z.B. Reedereien), Kunden von Kunden (z.B. Versender), Beschäftigte, Lieferanten, potenzielle und bestehende Aktionäre und Investoren, Verbände und Institutionen, wissenschaftliche Einrichtungen, politische Entscheidungsträger, NGOs, Nachbarn der Terminals sowie die interessierte Öffentlichkeit zählen. Der Geschäftsbericht ergänzt als etabliertes Medium den regelmäßigen Dialog und berücksichtigt die Interessen der Anspruchsgruppen.