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/ 13.01.2020

HHLA-Nachwuchskräfte international im freiwilligen Einsatz

Reisen bildet, denn der Horizont weitet sich durch Aufenthalte im Ausland erheblich. Davon können die acht HHLA-Nachwuchskräfte berichten, die sich im vergangenen Jahr an Volunteering-Projekten der internationalen Studenten-Organisation AIESEC beteiligten. Über die 1948 gegründete AIESEC können 18- bis 30-Jährige Erfahrungen in sozialen, pädagogischen oder ökologischen Projekten sammeln. Und davon profitiere auch die HHLA, so Vorstandsmitglied Torben Seebold. „Wenn wir als Konzern erfolgreich international wachsen wollen, brauchen wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Ausland Erfahrungen sammeln und diese in die Organisation tragen.“     

Die acht Auszubildenden und Dual Studierenden der HHLA waren in Südamerika, Asien, Nordafrika und Zypern im Einsatz. Dabei galt es nicht nur, Sprachbarrieren zu überwinden. Mal fehlte es an Ausrüstung, mal an einer funktionierenden Organisation, und außerdem erlebten die Nachwuchskräfte hautnah, wie schlecht die Lebensbedingungen in vielen Teilen der Welt nach wie vor sind. Doch sie stellten sich selbstbewusst der Situation vor Ort und konnten viel dabei lernen, resümierten die Projektteilnehmer unisono. „Sei mutig, gehe Risiken ein. Nichts kann die gewonnenen Erfahrungen ersetzen“, sagte die angehende Fachkraft für Hafenlogistik Miriam Breska über ihren sechswöchigen Einsatz in Costa Rica. Sie hatte dort Strände an der Pazifikküste von Plastikmüll gereinigt.

Auch künftig wird die HHLA die Teilnahme an AIESEC-Projekten unterstützen, kündigte Seebold an. Er ermutigte die acht Rückkehrer, überall im Konzern von ihren Erfahrungen zu berichten. „Sie haben in Ihren Projekten unter teils schwierigen Bedingungen Einsatz, Flexibilität, Zielstrebigkeit, Anpassungsfähigkeit und Empathie gezeigt und ihren Horizont erweitert“, sagte Seebold. All dies seien Schlüsseleigenschaften, um das Unternehmen erfolgreich international weiterzuentwickeln.