Forschungsprojekte

Mit FRESH das Stromnetz stabilisieren

Für mehr Netzstabilität bei der Stromversorgung: das Projekt FRESH bindet Batteriekapazitäten der Containertransporter am CTA als flexible Speicher in das deutsche Energienetz ein.

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Weitere Forschungsprojekte in der Übersicht

Motivation
Quantencomputer versprechen gegenüber klassischen digitalen Rechnern für bestimmte Aufgabenstellungen erhebliche Vorteile. Bislang ist es jedoch aufgrund der hohen technischen Komplexität noch nicht gelungen, einen praxistauglichen Quantencomputer mit einer ausreichenden Zahl an Quanten-Bits (Qubits) herzustellen. Es werden daher auch Alternativen zu den bislang im Mittelpunkt stehenden, gatterbasierten Quantencomputern mit Qubits gesucht. Das Forschungsprojekt verfolgt einen solchen Ansatz, der auf dem Prinzip des sogenannten Quanten-Annealers beruht. Dieser ist weniger komplex und weniger universell als ein gatterbasierter Ansatz. Obwohl er nur einen geringeren Quantenvorteil erreicht, verspricht der Quanten-Annealer jedoch ein früheres Erreichen der Schwelle zur Praxistauglichkeit speziell für Optimierungsprobleme.

Ziele und Vorgehen
Es wird ein vollständig kohärenter Quanten-Annealer auf der physikalischen Grundlage von 500 neutralen, in einem optischen Gitter gefangenen Ytterbium-Atom aufgebaut. Hierfür sind in nahezu allen Komponenten und Teilsystemen, insbesondere bei der Laser-Kontrolltechnik erhebliche Fortschritte gegenüber dem Stand der Technik erforderlich. Der Verbund verfolgt das Ziel, einen entsprechenden Demonstrator bis Projektende fertigzustellen, in eine High-Performance-Computing-Umgebung einzubinden und interessierten Anwendern über einen Cloud-Zugang für einen HPC/Quantencomputer–Hybridbetrieb zugänglich zu machen.

Innovation und Perspektiven
Im Erfolgsfall kann der Rymax-Quanten-Annealer mittelfristig zu praxisrelevanten Größen skaliert und für die Lösung konkreter Problemstellungen der Industrie kommerziell eingesetzt werden. Längerfristig können dann einzelne Hardwarekomponenten und Komplettsysteme am Markt angeboten werden.

Aufgabe der HHLA im Projekt
In enger Zusammenarbeit mit den Partnern Fraunhofer ITWM und der Universität Hamburg wird die HHLA herausfordernde Anwendungsfälle aus dem Bereich der Logistik bereitstellen, die sich bestens für die Quantenoptimierung eignen. Von besonderer Bedeutung sind zum Beispiel echtzeitnahe Neuberechnungen der Einsatzplanung, um Abweichungen von zugesagten Zeitplänen nach dem Auftreten unvorhergesehener Ereignisse zu begrenzen. Fraunhofer ITWM und Universität Hamburg werden diese Probleme auf dem Quantencomputer simulieren und mit den besten klassischen Ansätzen vergleichen. Die HHLA kann anschließend die Anwendbarkeit der Lösungen im realen Betrieb prüfen und bewerten.

Förderkennzeichen: 03EN3027A
Förderschwerpunkt: Energieeffizientes Quartier und Gebäude
Förderung durch das BMWi über den Projektträger Jülich (PtJ)
Zuwendungsbescheid vom 26.8.2021
Bewilligungszeitraum: 1.10.2021 bis 30.06.2024

Projektpartner
HHLA 1. Speicherstadt Immobilien GmbH & Co. KG

Universität Stuttgart
Fakultät für Bau- und Umweltingenieurwissenschaften
Hafen-City Universität Hamburg

RWTH Aachen University
E.ON Energy Research Center, Lehrstuhl für Gebäude- und Raumklimatechnik - Beratende Partner (assoziierte Partner)
Freie und Hansestadt Hamburg – Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft
Freie und Hansestadt Hamburg – Behörde für Kultur und Medien / Denkmalschutzamt

Motivation

Denkmalschutzgerechte und ökologisch vertretbare Maßnahmen der bautechnischen Ertüchtigung und anlagentechnischen Modernisierung zur klimaneutralen Energieerzeugung und -versorgung der Speicherstadt
Entwicklung von Speichermedien zur Bevorratung der Energien aus solarer Erzeugung und Fotovoltaik
Steuerung von Energieerzeugung und Verbrauch durch eine differenzierte Gebäudeleittechnik mit dem Ziel eines optimierten energetischen Zusammenspiels aller Komponenten
Nachhaltiger Einsatz regenerierbarer Energien

Anwendungsfeld

  • Entwicklung eines BIM-Erwartungsmodells zur Simulation energetischen Verhaltens von energetischen
  • Komponenten im Gebäude Entwicklung von solarthermisch wirksamen Schieferplatten und Kupferblechen
  • Entwicklung von solarelektrisch wirksamen Schieferplatten und Kupferblechen
  • Auswahl eines geeigneten Gebäudes zur Umsetzung von Demonstratoren Umsetzung der neuen energetisch wirksamen Dachkomponenten (Schiefer und Kupfer) auf dem Block H in Teilgrößen von 150 m2
  • Begleitung, Erfassung und Auswertung von energetischen und Verbrauchsdaten

Verbundkoordinator
HHLA 1. Speicherstadt Immobilien

Wissenschaftlicher Koordinator

  • Universität Stuttgart
  • Fakultät für Bau- und Umweltingenieurwissenschaften IWB

Projektvolumen
3,64 Mio. € (HHLA-Anteil: 1,468 Mio. €, HHLA-Förderquote: 50 %= 734 T€)

Projektlaufzeit
Oktober 2021 bis Juni 2024

Informationen über das Projekt, an dem HHLA Sky maßgeblich beteiligt ist, finden Sie auf dieser Webseite

Informationen über das Projekt finden Sie hier.

Weitere Informationen zu H2LOAD - Hydrogen Logistics Applications and Distribution

Motivation
In den vergangenen Jahren ist die Entwicklung autonom fahrender LKW in einem hohen Tempo vorangeschritten. Es ist davon auszugehen, dass solche Fahrzeuge in den kommenden Jahren zur Serienreife gebracht werden. Um die Vorteile des autonomen Fahrens entlang der gesamten Transportkette nutzbar zu machen ist es jedoch unverzichtbar, die vornehmlich für das autonome Fahren auf öffentlichen Straßen entwickelten Fahrzeuge auch auf den Terminalarealen einzusetzen und in die dortigen Betriebsabläufe einzubinden

Ziel
Im Vorhaben wird im Rahmen einer Durchführbarkeitsstudie    und einer sich daran anschließenden Lückenanalyse   untersucht, in wieweit es möglich ist, autonom fahrende Lkw auf  öffentlichen Straßen und gleichzeitig auf geschlossenen Terminalarealen  einzusetzen, und welche technischen, operativen und rechtlichen Anforderungen   sowohl an die Fahrzeuge als auch an die beteiligten Transportdienstleister und Terminals zu stellen sind.   Das Ergebnis der Studie wird eine Roadmap sein, die die notwendigen zukünftigen Entwicklungsschritte skizziert.

Lösungsansatz
In einem ersten Schritt werden die Anforderungen  an einen autonom auf einem Terminal fahrenden   Lkw analysiert. Dabei werden sowohl technische und  operative als auch rechtliche und ökonomische Kriterien betrachtet.     Im zweiten Schritt werden ausführlich der aktuelle Stand der Technik des autonomen  Fahrens von Lkw sowie bereits absehbare Entwicklungen recherchiert. Anschließend wird  in einer Durchführbarkeits-studie überprüft, inwieweit es bereits möglich und sinnvoll  ist, autonome Lkw entlang der gesamten Transportkette einzusetzen. Dabei werden verschiedene    realistische Einsatz-szenarien nicht nur auf Containerterminals sondern auch auf anderen   Logistikarealen untersucht. Im Rahmen einer Lückenanalyse wird skizziert welche technischen und rechtlichen   Gründe derzeit noch gegen den Einsatz autonomer Lkw sprechen. Die notwendigen Entwicklungen werden systematisch    in einer Roadmap zusammengefasst.

Projektpartner
CTD Containertransport Dienst GmbH
HPC Hamburg Port Consulting GmbH
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Ansprechpartner
CTD: Ralph Frankenstein (ralph.frankenstein@ctd.de)
HPC: Carsten Eckert (c.eckert@hpc-hamburg.de)
KIT: Eric Sax (eric.sax@kit.edu)

Verbundkoordinator
CTD Container Transport Dienst GmbH

Projektvolumen
387.135,75 € (davon 65% Förderanteil durch BMVI)

Projektlaufzeit
August 2018 – Januar 2020

Akronym
INTERACt

Projekttitel
Integration autonomer Lkw in die Betriebsabläufe moderner Contianerterminals

Ein Paradigmenwechsel in der Automatisierung von Containerterminals durch Interaktion statt Separierung von Mensch und Maschine.

Motivation
Der HHLA Container Terminal Altenwerder (CTA) ist einer der weltweit am stärksten automatisierten Containerterminals. Seit seiner Inbetriebnahme im Jahr 2002 wird fortwährend an einer Verbesserung und Ausweitung der Automatisierung geforscht und gearbeitet. Das anfangs zur Gewährleistung der Arbeitssicherheit zugrunde gelegte Paradigma der Separierung und Isolation automatisierter Arbeitsräume, die für den Zutritt von Personen gesperrt sind, hat dabei stets seine Gültigkeit behalten. Heute steht dieses Paradigma einer Ausweitung automatisierter Prozesse entgegen, weil es zwingend von Menschen zu nutzende Anlagenbereiche ausschließt.

Projektziel
Das zentrale Ziel des Vorhabens ist es, für unterschiedliche am Terminal eingesetzte Containerkransysteme Lösungen für die Automatisierung in von Mensch und Maschine gemeinsam genutzten Arbeitsräumen zu erarbeiten und prototypisch umzusetzen.

Mit den hierbei gewonnenen Erfahrungen, Kenntnissen und Nachweisen sollen zugleich entscheidende Grundlagen für die Etablierung notwendiger Sicherheitsstandards geschaffen werden, welche zukünftigen Automatisierungsvorhaben einen verlässlichen Rahmen bieten.

Lösungsansatz
Das Programm Industrie 4.0 sieht unter anderem die Interaktion von Mensch und Maschine in gemeinsam genutzten Arbeitsräumen vor. Im Projekt soll dies erstmals auf einen Containerterminal übertragen werden, was einen Paradigmenwechsel in der Automatisierung von Containerterminals bedeutet.

Ein zentraler Bestandteil der Lösung werden geeignete Detektionssysteme sein müssen, die eine wesentliche Voraussetzung für die Gewährleistung der Arbeitssicherheit in von Mensch und Maschine gemeinsam genutzten Arbeitsräumen sind. In das Projekt einbezogen werden sowohl geeignete Lieferanten als auch für Genehmigung und Betrieb relevante Behörden und Institutionen.

Verbundkoordinator
HHLA Hamburg Hafen und Logistik AG

Projektförderung
50% Förderanteil durch das BMVI

Projektlaufzeit
01/2017 – 09/2021

Motivation
Cyberattacken und Hackerangriffe werden in Deutschland zu einer zunehmenden Bedrohung für Hafenunternehmen, deren fortschreitende Digitalisierung die Sensibilität hinsichtlich solcher Risiken weiter erhöht. Durch die Realisierung des SmartPorts, d.h. die Vernetzung des Hafen- und Logistiksektors mit den Just-in-timeProduktionsverfahren der Industrie im Hinterland Deutschlands, kann ein Cyberangriff enorme volkswirtschaftliche und betriebswirtschaftliche Kosten verursachen sowie Imageschäden für die betroffenen Unternehmen nach sich ziehen.

Projektziel
In dem Projekt sollen hafenunternehmensspezifische Konzepte, Prozesse und Maßnahmen zur Erkennung und Abwehr von Cyber-Angriffen auf die IT-Systeme entwickelt werden. Eine intelligente, auch unternehmensübergreifende Verknüpfung der verschiedenen vorhandenen IT-Sicherheitstools zur Erkennung und Abwehr von Cyber-Angriffen auf die IT-Systeme soll zu einer Verbesserung und Erhöhung der IT-Sicherheit der Unternehmen der Hafenwirtschaft führen.

Lösungsansatz
Verknüpfung unterschiedlicher IT Tools basierend auf einer Analyse hafenspezifischer Schwachstellen und Risiken, die zu einer automatischen Anomalieerkennung sowie einer Verringerung der Anzahl wenig relevanter Sicherheitsmeldungen und Identifikation neuartiger Angriffsmuster führt.

Verbundkoordinator
HHLA Hamburg Hafen und Logistik AG

Projektvolumen
1.210.242 € (davon 67% Förderanteil durch BMVI)

Projektlaufzeit
03/2019 – 02/2022

Projektpartner
- Universität Hamburg, Fachbereich Informatik
- DAKOSY Datenkommunikationssystem AG
 

Motivation
Die für die umweltfreundliche Stromversorgung von Kreuzfahrtschiffen entwickelte schwimmende Barge wird außerhalb der Kreuzfahrtsaison als Blockheizkraftwerk genutzt.

Projektziel
Ziel des Projektes ist die Reduktion der CO2-Emissionen durch die Steigerung der Energieeffizienz in Unternehmen und die Einbindung von Unternehmen in die Energieversorgung in Hamburg. Dieses Projekt ist das weltweit einzige dieser Art und wurde aus dem Europäischen Fond für regionale Entwicklung gefördert.

Lösungsansatz
Die HHLA nutzt während der Winterzeit eine hocheffiziente, schwimmende Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage am Liegeplatz im Rugenberger Hafen zur umweltfreundlichen Strom- und Wärmeerzeugung. Der Liegeplatz im Rugenberger Hafen verfügt über landseitige Anschlüsse für Strom, Erdgas und Fernwärme.

Gefördert wurden dabei insbesondere der Bau einer Koppel- und einer Gasstation, die elektrische und die heizungstechnische Ausrüstung der Gebäude, der Leitungsbau, der Aufbau der Mess- Steuerungs- und Regeltechnik und die Herstellung einer Fernwärmeleitung.

Verbundkoordinator
Hamburger Hafen und Logistik Aktiengesellschaft (HHLA)

Container-Kraninspektionen mit automatischen Bilderkennungs- und Auswertungs-Technologien

Das zentrale Ziel des IHATEC - Vorhabens „ABC-Inspekt - Automatische Bildauswertung von Containerbrücken - Inspektionsflügen mit Multikoptern“ besteht darin, ein intelligentes Bilderkennungssystem zu entwickeln. Auf der Grundlage eines selbstlernenden Bilderkennungssystems (KI) soll eine automatische Auswertung des Bildmaterials der neuralgischen Stellen von Containerbrücken ermöglicht werden.

Motivation

Für die Aufrechterhaltung des unterbrechungsfreien und ganztägigen Einsatzes der Containerbrücken (24 Stunden/ 360 Tage) in einem Seehafen ist die Durchführung einer qualifizierten Inspektion außerordentlich wichtig. Ein nicht geplanter Ausfall oder die eingeschränkte Funktionalität einer Containerbrücke durch eine kurzfristig entdeckte Beschädigung der Konstruktion hat Auswirkungen auf die zuverlässige Abfertigung der Seeschiffe. Mittlerweile werden Drohnen/Multikopter eingesetzt, um umfangreiches Bildmaterial von neuralgischen Konstruktionsbereichen der Containerbrücken zu gewinnen. Veränderungen in der Oberfläche der Konstruktion (Farb-Irritationen, Oberflächen-Wölbungen, Rostanfall,) müssen frühzeitig erkannt werden, da es sonst zu Folgeschäden oder sogar Brüchen an den Containerbrücken kommen kann. Die visuelle Auswertung des von den Drohnen erfassten Bildmaterials erfolgt gegenwärtig manuell mit Hilfe von qualifizierten Fachkräften Die visuelle Auswertung erfolgt gegenwärtig manuell mit Hilfe von qualifizierten Fachkräften durch Inaugenscheinnahme der gemachten Fotos. Die Ergebnisse der Auswertung können variieren, da sie auf Grundlage von persönlicher Einschätzung, Erfahrung des Mitarbeiters erfolgt. Zudem werden die zu prüfenden Datenmengen (Fotos) zukünftig aufgrund der Ausweitung der Inspektionsanforderungen wesentlich umfangreicher, so dass eine manuelle Prüfung zeitlich und kapazitiv immer schwieriger durchzuführen sein wird

Lösungsansatz

Das Projekt nimmt Automatisierungsprozesse und Mensch-Technik-Interaktionen in den Fokus. Eine innovative Technologie zum Einsatz autonomer Bildauswertungssysteme soll  Arbeitssicherheit und Produktivität der Containerterminals steigern. Konkret soll automatische Bildanalyse Effizienz und Zuverlässigkeit bei der Inspektion von Containerbrücken erhöhen. Dafür werden im Rahmen des Vorhabens mono- und multitemporale Verfahren der Bildanalyse eingesetzt und zielführend kombiniert. Über einen längeren Zeitraum erfolgt ein automatischer Abgleich von Veränderungen derselben Flächen und Bereiche der Containerbrücken.

Aufgabenteilung der Projektpartner

HHLA Sky erstellt mit seinen Drohnen die notwendigen Bilder und übergibt diese an das Analyseteam der TU Braunschweig. Durch fortlaufende Rücksprache werden die Ergebnisse der Bildanalyse zurückgespielt, um die Aufnahmequalität der Bilder durch veränderte Lichtverhältnisse oder Anflugwinkel gegebenenfalls zu verbessern. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass die Aufnahme der Bilder mit Drohnen Einsparungen führt. Dieses Verfahren zur Erhebung der Bilder mit Hilfe von Drohnen ist schon heute praktisch einsetzbar. Die automatisierte Auswertung der Fotos mithilfe von KI wird zurzeit weiterentwickelt und erste Testläufe gemacht. Es zeigen sich vielversprechende Ergebnisse, so dass geplant ist, im weiteren Verlauf diese automatisierte Auswertung sukzessive in die Praxis zu übernehmen und weiter zu verfeinern.

Der HHLA Container Terminal Tollerort (CTT) stellt ausgewählte Containerbrücken für das Projekt zur Verfügung. Er begleitet die Arbeiten technisch und verifiziert die Untersuchungsresultate.

HHLA Sky unterstützt bei dem Konzept der optimalen Anflugkonfiguration für eine Containerbrücke und nimmt die benötigten Fotos mit Ihren Drohnen auf.

Mit Ihrer langjährigen Expertise in der Betreuung von Forschungsvorhaben übernimmt HHLAs Beratungstochter HPC (Hamburg Port Consulting GmbH), das Anforderungsmanagement und die Projektadministration im Projekt.

Das Institut für Geodäsie und Photogrammetrie der TU Braunschweig (IGP) hat den Hauptschwerpunkt der Arbeiten in der Softwareentwicklung des Bildanalyseverfahrens sowie der Konzeption und Erstwellung einer Datenbank die der Analyse zugrunde liegt.

Erprobung und Vorbereitung der Praxiseinführung

HHLA Sky erstellt mit seinen Drohnen die notwendigen Bilder und übergibt diese an das Analyseteam der TU Braunschweig. Durch fortlaufende Rücksprache werden die Ergebnisse der Bildanalyse zurückgespielt, um die Aufnahmequalität der Bilder durch veränderte Lichtverhältnisse oder Anflugwinkel gegebenenfalls zu verbessern. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass die Aufnahme der Bilder mit Drohnen Einsparungen führt. Dieses Verfahren zur Erhebung der Bilder mit Hilfe von Drohnen ist schon heute praktisch einsetzbar. Die automatisierte Auswertung der Fotos mithilfe von KI wird zurzeit weiterentwickelt und erste Testläufe gemacht. Es zeigen sich vielversprechende Ergebnisse, so dass geplant ist, im weiteren Verlauf diese automatisierte Auswertung sukzessive in die Praxis zu übernehmen und weiter zu verfeinern.

Projektpartner, -umfang und -laufzeit

Verbundkoordinator des Projektes „ABC Inspekt“ ist die Hamburger Hafen und Logistik Aktiengesellschaft (HHLA), Projektpartner ist die TU Braunschweig, Institut für Geodäsie und Photogrammmetrie. Das Projekt ist ein anwendungsorientiertes Forschungs- und Entwicklungsprojekt gemäß der Förderrichtlinie Innovative Hafentechnologien (IHATEC) des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Das finanzielle Volumen des Projektes umfasst ca. 0,65 Mio. Euro mit einem Förderanteil von ca. 77 % durch das BMVI. Es ist eine dreijährige Projektlaufzeit von Dezember 2019 bis Mai 2022 geplant.
 

Weiterentwicklung einer Software für die überbetriebliche, ganzheitliche Koordination von Großschiffs-, Feeder- und Binnenschiffsverkehre im Hamburger Hafen.

Motivation
Ein Schiffsanlauf im Hamburger Hafen erfordert umfangreiche und intensive Abstimmungsprozesse zwischen einer Vielzahl von Akteuren. Die Weitergabe bzw. Beschaffung von Informationen erfolgte zum großen Teil bilateral und manuell und war somit sehr aufwändig. Auch erhielt keiner der Beteiligten einen ganzheitlichen Planungsstand. Das Hamburg Vessel Coordination Center (HVCC) ist als zentrale, neutrale und überbetriebliche Koordinationsstelle etabliert und hat bereits eine maßgeschneiderte Software für die eigenen operativen Prozesse. Diese Position wollte das HVCC nutzen, um die Kooperation der Akteure des Hafens zu stärken und die Vernetzung durch den Ausbau ihrer Software voranzutreiben.

Projektziele
Ziel des Projekts war es, eine weitreichende Vernetzung der Akteure im Hamburger Hafen aufzubauen, um so die wasserseitigen Abläufe zu optimieren. Durch die Optimierung der Schiffszuläufe und -abgänge kann die vorhandene Hafen-Infrastruktur bestmöglich genutzt werden, Ressourcen werden geschont, die Umwelt entlastet und gleichzeitig die Attraktivität des Hafens gesteigert. Nach positiver Erprobung des Konzepts im Hamburger Hafen kann es für weitere Hafenstandorte nutzbar gemacht werden und somit den deutschen Seehäfen im Allgemeinen zu Gute kommen. 

Lösungsansatz
Eine Vernetzung der Akteure im Hafen, wie sie in dieser Form geplant war, gab es in Hamburg bis dato noch nicht. So galt es in zahlreichen, intensiven Diskussionen herauszufinden, welche Art des Informationsaustausches für welchen Akteur einen Mehrwert schafft und wie dieser die aus der Vernetzung resultierende Datenlage optimal für eine frühzeitige, verlässliche Planung nutzen kann. Daher hatte das Projekt auch einen starken kooperativen Charakter. Die Ergebnisse dieser Diskussionen wurden als Grundlage für den schrittweisen Ausbau der Software genutzt. Mit jedem Zwischenschritt sollte die Software sowie die Koordination erprobt und weiterentwickelt werden. 

Ergebnisse
Zu den wesentlichen Ergebnissen zählen:

  • Synchrone Planungsgrundlage von behördlichen Stellen (hier: Nautische Zentrale Hamburg) und dem HVCC durch den Aufbau einer Schnittstelle
  • Erweiterung des Funktionsumfangs des HVCC-Dashboards für Dienstleister des Hamburger Hafens (Schlepper, Festmacher) sowie Terminalbetreiber.
  • Entwicklung eines HVCC-Dashboards für Containerreeder zur Anzeige des Echtzeit-Planungsstands und zur Bereitstellung von sog. Passageplänen für die punktgenaue Zulaufsteuerung und Abgangsplanung von Großcontainerschiffen.
  • Aufbau einer Vernetzung zwischen Feederreeder (hier: Unifeeder) und HVCC zum automatischen Austausch von Auftrags- und Planungsdaten für Feederschiffe
  • Erprobung einer Vernetzung mit Vorhäfen (hier: Hafen Rotterdam), um Planungsänderungen frühzeitig erkennen und berücksichtigen zu können. Ein direkter Datenaustausch dieser Art zwischen zwei konkurrierenden Häfen ist einmalig und hat medial ein großes Echo erfahren.

Verbundkoordinator
HVCC Hamburg Vessel Coordination Center GmbH

Projektvolumen
626.111,77 € (davon 50% Förderanteil durch BMVI)

Projektlaufzeit
07/2017 – 12/2018

Projektpartner
Einzelvorhaben

Ansprechpartner
Gerald Hirt, hirt@hhla.de

Motivation HCCR

  • Erhöhung der Servicequalität gegenüber Kunden durch modernere und effizientere Prozesse.
  • Stärkung der Marke „HHLA“ als innovatives, umweltfreundliches und zukunftsorientiertes Unternehmen.
  • Marktführer bei der Entwicklung von neuen Umschlags- und Wartungstechnologien, Schaffung von Innovations- und Wissensvorsprung gegenüber Mitbewerbern.
  • Verbesserung des Arbeitsschutzes
  • Technologische Innovationen verbessern Wirtschaftlichkeit, Energieverbrauch, Nachhaltigkeit und Sicherheit.

Ziel Anwendungsfeld Maintenance & Repair (M&R)

  • KI basierte Bilderkennung soll die Inspektoren bei der Schadensidentifikation und -bewertung unterstützen.
  • Die Uniformität der Schadensbeurteilung soll dadurch erhöht werden, sodass die Qualität der Arbeitskarte für die Handwerker verbessert werden kann.
  • Eine durch Automatisierung gestützte Schadenserkennung trägt darüber hinaus dazu bei, die Heilen Container besser von den beschädigten Containern zu sondieren.
  • Darüber hinaus soll durch eine weitere Digitalisierung der M&R Prozesse die Planbarkeit des Wiedereinsatzes von Leercontainern auf Seiten von Reedereien und Container-Leasinggesellschaften verbessert werden, was nicht nur Zeit spart, sondern auch dabei hilft, unnötige Umfuhren im Hafenumfeld zu vermeiden.

Ziel Anwendungsfeld Tankcontainerreinigung

  • KI System durch Rückkopplung des Reinigungserfolgs → verschiedene Verschmutzungssituationen soll ein optimales Reinigungsprogramm selbstständig über die Zeit erlernt werden.
  • Entscheidungsunterstützung im Betrieb → dokumentierte Reinigungsprozeduren führen zur Vereinfachung des Arbeitsprozesses und zu höherer Arbeitssicherheit durch einen besseren Schutz der Mitarbeiter vor potenziell gesundheitsschädlichen Situationen (z.B. gefährliche Ausdünstungen bei unsachgemäßer Reinigung).
  • Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienz.
  • Über das KI Model prognostizierte Reinigungsdauern bilden wertvolle Information für eine bessere Steuerung von begleiteten Reinigungen
  • Bei einer Voranmeldung durch den Trucker / Disponenten ist es gleichzeitig für HCCR möglich, den Reinigungsprozess bestmöglich vorzubereiten.

Verbundkoordinator
HCCR Hamburger Container- und ChassisReparatur-GmbH

Verbundpartner
Frauenhofer CML Hamburg

Projektvolumen
1.295.921,58 € (davon 73% Förderanteil durch BMVI)

Projektlaufzeit
11/2019 – 04/2022

Strom statt Diesel

Batteriestrom soll künftig die gesamte Flotte automatisierter Containertransporter (AGV) auf dem Terminal Altenwerder antreiben.

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