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/ 07.08.2017

Die herzliche Recruiterin

Brigitta Derka Fehér musste die richtigen 151 Mitarbeiter für das Metrans-Terminal Budapest in nur zehn Monaten finden.

151 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat Brigitta Derka Fehér in zehn Monaten ausgewählt und eingestellt. Ein neues Team für einen Terminal, der noch im Bau war, als sie anfing, seine Mannschaft zusammenzustellen und gleichzeitig Mitarbeiter für die ungarische Metrans-Bahngesellschaft und den Terminalbahnbetrieb zu suchen. Derka Fehér selbst hat im Jahr 2013 als Büro-Managerin bei Metrans Danubia in Budapest begonnen. Dort unterstützte sie die Vorbereitungen für den Bau des neuen Hub-Terminals, dessen Grundstein am 22. Oktober 2015 feierlich gelegt wurde.

Damals war sie Teil eines kleinen Teams, das in einem alten Gebäude im Industriegebiet von Budapest-Csepel saß – rund zwei Kilometer Luftlinie entfernt von ihrem heutigen Büro. Als das Projekt sich der Zielgerade näherte, beauftragte Peter Kiss, Vorstandsvorsitzender von Metrans Danubia, Derka Fehér damit, die Budapester Personalabteilung aufzubauen und das Terminal-Team zusammenzustellen.

Im Juli 2016 legte sie los, suchte erst Lokführer, dann Umschlagmitarbeiter und Elektroniker. Im April 2017 war das Team aller Metrans-Gesellschaften in Ungarn bereits auf 176 Beschäftigte angewachsen. „Die richtigen 151 Mitarbeiter in nur zehn Monaten zu finden, war die bisher größte berufliche Herausforderung meines Lebens. Es war harte Arbeit und ich war abends häufig sehr erschöpft, aber auch sehr zufrieden“, beschreibt Derka Fehér die Zeit, die hinter ihr liegt. Bevor es sie in die Welt der Logistik verschlug, hatte die 44-Jährige unter anderem Literaturwissenschaften und Ägyptologie studiert.

Bei der Besetzung der neuen Stellen am Terminal Budapest waren ihr drei Aspekte wichtig: die fachliche Kompetenz, die Teamfähigkeit und die Arbeitsmoral. So hat sie eine tatkräftige Mannschaft zusammengestellt, die schon heute zu einem eingeschworenen Team zusammengewachsen ist. Der Umgangston ist familiär, alle duzen sich. „Es ist einfacher, mit Menschen zu reden, wenn ich sie mit ihrem Vornamen anspreche“, sagt die Personalchefin, die am Terminal nur „Brigi“ gerufen wird und selbst in der stressigsten Zeit noch ein Ohr für die Sorgen und Probleme ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatte. Sie schätzen ihre herzliche, offene Art und ihr Lachen.

Nur fotografieren lässt sie sich nicht gerne. Aber da kann sie sich auf ihren Chef verlassen: Um die Atmosphäre zu lösen, platzte Kiss kurzerhand in ihr Shooting hinein und feixte vor der Kamera.